Zukunft einkaufen - glaubwürdig wirtschaften in Kirchen

Die Kirchen als zweitgrößter Arbeitgeber Deutschlands können mit 1,2 Millionen ArbeitnehmerInnen viel dazu beitragen, die Umwelt zu verbessern und Zukunft zu ermöglichen. Mit dem Projekt "Zukunft einkaufen" wollen die Umweltbeauftragten der katholischen und evangelischen Kirchen in Deutschland ihre Marktmacht nutzen, um nachhaltige Beschaffung in Kirchen selbstverständlich zu machen.

Zukunft Einkaufen
Logo der Kampagne
Biohof
Ein Beitrag zur Nachhaltigkeit: Einkaufen auf dem Biohof

In Küchen, Tagungsstätten, Heimen und Krankenhäusern liegt das jährliche Einkaufsvolumen im Milliardenbereich. Das von den Umweltbeauftragten der Evangelischen und Katholischen Kirchen in Deutschland getragene DBU-Projekt »Zukunft einkaufen« wird gemeinsam mit bundesweit 80 Testeinrichtungen (katholische und evangelische Kirchengemeinden, kirchlichen Einrichtungen) umgesetzt. In Kooperation mit der ökumenisch getragenen Wirtschaftsgesellschaft in Deutschland sowie weiteren Partnern wollen diese Akteure ihre Marktmacht nutzen, um nachhaltige Beschaffung in Kirchen selbstverständlich zu machen und in den Strukturen zu verankern. Etliche Testeinrichtungen wurden für ihre ersten Umsetzungserfolge bereits im Dezember 2009 ausgezeichnet.

Wer einkauft, entscheidet!

Ob Bananen, Tee oder T-Shirt – wir entscheiden uns für eine gerechtere Welt, wenn wir fair gehandelte Produkte kaufen. Mindestpreise und sozialverträgliche Arbeitsbedingungen garantiert der Faire Handel seinen Partnern vor Ort, Erlöse werden in Entwicklungshilfeprojekte investiert. Einfach aber wirkungsvoll das Klima schützen und trotzdem genussvoll und gesund essen – durch mehr pfl anzliche Lebensmittel, ökologische, saisonale und regionale Erzeugnisse, frische und möglichst Natur belassene Produkte. Etwa ein Drittel der CO2-Emissionen aus Privathaushalten entstehen durch Stromverbrauch. Indem wir Energie sparen und auf Ökostrom setzen, handeln wir für den Klimaschutz.

Wer anlegt, entscheidet!

Mit der Entscheidung für eine Bank und bestimmte Anlagen können die Lebens- und Arbeitsbedingungen vieler Menschen und der Artenreichtum auf dieser Welt positiv beeinfl usst werden. Gezielte Informationen und eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit bilden die Pfeiler der Kampagne.

Folgende Materialien sind erhältlich:

  • Ökofaire Beschaffung – Ein Leitfaden
  • Checkliste zur Bestandsaufnahme
  • Aktion »Zukunft einkaufen« – Vorschläge für eine Aktionswoche in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen
  • Klima & Konsum – Aktionsbausteine für die Erwachsenenbildung
  • Und Ihr bewegt sie doch! - Ideen und
  • Anregungen für junge Menschen zum
  • nachhaltigen Konsum
  • Geld kann duften – eine Orientierung zur ethisch nachhaltigen Geldanlage
  • Heute für die Zukunft einkaufen – »Ökofairer Konsum geht jeden an«
  • Plakatreihe zur Kampagne

Kostenlos zu beziehen unter www.zukunft-einkaufen.de (Publikationen) oder über: info@zukunft-einkaufen.de

Projektthema
Nachhaltige Beschaffung in Kirchen und kirchlichen Einrichtungen

Projektdurchführung
Gesamtleitung
Pfarrer Klaus Breyer
Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft der ev. Kirche von Westfalen
E-Mail: k.breyer@kircheundgesellschaft.de
Internet: www.kircheundgesellschaft.de


Projektleitung Katholische Kirche
Thomas Kamp-Deister
Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der deutschen (Erz-) Bistümer
LVHS Freckenhorst
E-Mail: kamp-deister@bistum-muenster.de
Internet: www.lvhs-freckenhorst.de

Rückfragen, Beratung und Broschürenversand
Projektbüro
Hans-Jürgen Hörner
c/o Kirchenkreis Recklinghausen
Limperstraße 15
45657 Recklinghausen
Telefon: 02361-206205
E-Mail: hhoerner@kk-ekvw.de

AZ 25233