Wie kann die Energie-Effizienz in Verkaufstätten optimiert werden? Die Frage wird an den typischen Beispielen Möbelhaus und Supermarkt behandelt. Die Besonderheit dieser Nicht- Wohngebäude liegt darin, dass sie deutlich höhere Energieverluste durch Lüftung, Kühlung und Beleuchtung als durch die Außenhaut aufweisen. Auf diese drei Themenfelder wird deshalb detailliert eingegangen. Das steht im Zusammenhang mit der Frage, wie weit man die Gebäudehülle in Verkaufsstätten überhaupt dämmen sollte. Exemplarisch werden zwei bereits realisierte Verkaufsstätten im Passivhaus-Standard näher vorgestellt:
Das Möbelhaus Kohler in Erolzheim des Architekturbüros Keck, in Betrieb seit Juni 2008, sowie der Supermarkt Tesco Tramore in Irland von Joseph Doyle Architects, der im Oktober 2008 eröffnet wurde. Deren Verbrauchswerte wurden gemessen und sollen im Rahmen dieses Arbeitskreises bewertet werden. Desweiteren wird Verbesserungspotential aufgezeigt und die Berechnungen bei der Projektierung werden mit Hilfe des PHPP, dem Tool zur Passivhaus-Projektierung, ausgewertet. Prof. Dr. Jörn Krimmling (Hochschule Zittau/Görlitz) wird über das Monitoring des Sporthauses Timm berichten. Messungen im Eingangsbereich von Verkaufsstätten, die Aussagen ermöglichen zur effizienten Gestaltung und dem Einsatz von Luftschleiern, runden den Arbeitskreis ab.
Der Arbeitskreis wird gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, das Land Hessen, proKlima – der enercity-Fonds und die Faag Technik GmbH.
Weitere Informationen zum Programm, zur Anmeldung und zum Veranstaltungsort finden Interessenten im Internet (www.passiv.de) unter der Rubrik Arbeitskreis kostengünstige Passivhäuser.
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