Die meist mittelständischen Betriebe benötigen gut ausgebildete
Fachkräfte. Dort sind Absolventen der so genannten MINT-Fächer
(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) gefragt –
Absolventen mit überzeugenden Fachkenntnissen, mit Umweltbewusstsein
und mit kreativen Ideen.
Im Kontext der großen Umweltthemen unserer Zeit wie Klimawandel,
sichere Energieversorgung, Energieeffizienz und Ressourcenschutz
erwarten junge Menschen Antworten auf ihre Zukunftsfragen.
Naturwissenschaftlich technische Umweltbildungsangebote können
Antworten geben und sollten daher in Schülerlaboren, Science Centern, Schulen und anderen Orten naturwissenschaftlich technischer Umweltbildung noch stärker Einzug halten als bisher. Möchten junge Menschen selbst einen Beitrag zur Lösung von Umweltproblemen leisten, können sie dies auch über die Berufswahl tun.
Ingenieure, Naturwissenschaftler oder auch Chemiker sollen ihre Kreativität in innovationsfreundlichen Unternehmenskulturen und Forschungseinrichtungen entfalten und innovative umweltfreundliche
Produkte entwickeln. Bringen sie diese technisch naturwissenschaftliche
Kreativität einfach mit? Oder wie kann Erfindergeist bereits bei Kindern und Jugendlichen in der gesamten Bildungslaufbahn gefördert werden? Wie können Schulen und außerschulische Einrichtungen Rahmenbedingungen schaffen, welche die kindliche Kreativität stützt und die von Jugendlichen fördert?