Um die aus der Rio-Konferenz 1992 hervorgegangene Übereinkunft, den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten, ist die Mobilisierung zusätzlicher Gelder notwendig. Im Vorfeld der 11. Vertragsstaatenkonferenz zur UN-Biodiversitätskonvention (COP-11 der Convention on Biological Diversity, CBD) vom 8. – 19. Oktober in Hyderabad/Indien führt das Forum Umwelt und Entwicklung eine Fachtagung zur Finanzierung der Biodiversitätsstrategie durch. Experten der Umwelt- und Entwicklungsverbände, aus Ministerien und aus der Wissenschaft sowie Interessierte sind herzlich eingeladen, die folgenden Themen zu diskutieren:
Deutschland und die EU sind in der Verantwortung, ihr Versprechen von Nagoya (COP-10) zu erfüllen. Bis 2012 sollen alle Voraussetzungen geklärt sein, um Finanzierungsziele bis 2020 zu verabschieden. Im Fokus stehen die aktuellen globalen Biodiversitätsausgaben, der Finanzierungsbedarf bis 2020 und neue Finanzierungsquellen zum Schutz der biologischen Vielfalt, insbesondere für die biodiversitätsreichen Regionen der Erde.
Die Vertragspartner sind zur Umsetzung einer Biodiversitätsstrategie auf nationaler Ebene verpflichtet. Deutschland hat mit der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt einen recht ambitionierten Maßnahmenkatalog vorgelegt, der bis 2020 abgearbeitet sein soll. Wo steht Deutschland in der Umsetzung? Ist die jetzige Finanzausstattung ausreichend, um das Ziel zu erreichen?
Freitag, 14. September 2012, 10.00-16.30 Uhr
NABU-Geschäftsstelle
Großer Konferenzraum
Charitéstraße 3
10117 Berlin
Unter anderem mit Axel Benemann (BMU), Dr. Christian Glass (BMZ), Dr. Michael Gödde (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt), Undine Kurth (DIE GRÜNEN), Günter Mitlacher (WWF), Dr. Helmut Röscheisen (DNR), Johanna Schmidt (EU-Kommission in Deutschland), Dr. Etti Winter (IUW), Dr. Henry Wüstemann (TU Berlin)
Sabine Spilles
Forum Umwelt und Entwicklung
Tel.: +49(0)30-6 78 17 75-92
E-Mail: Spilles@forumue.de
Internet: www.forum-ue.de