Tourismus ist auf intakte Natur und Landschaft angewiesen und lebt von diesem Kapital. Der Erhalt der biologischen Vielfalt muss daher zu einem selbstverständlichen Interesse des Tourismus werden. Tourismus ist auch ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor, wovon wiederum bei erfolgreichen Kooperationen der Naturschutz profitiert. Es muss daher auch ein Anliegen des Naturschutzes sein, wo immer möglich verträgliche Tourismus- und Erholungsformen zu entwickeln.
Über das Projekt „Tourismus fördert biologische Vielfalt“, gefördert vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums, weist der Ö.T.E. anhand von fünf Fachworkshops mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten auf die vielfältige Bedeutung von Naturschutz und naturnahen Landschaften für den Tourismus hin und stellt erfolgreiche Kooperationen, Netzwerke und Rahmenbedingungen vor.
Bei diesem fünften und letzten Workshop stehen Kommunikation, Kooperation und Netzwerke von Tourismus und Naturschutz im Mittelpunkt. Die Umsetzung bestehender und auch neuer beispielhafter Maßnahmen in Regionen soll damit unterstützt sowie neue Kooperationen und Netzwerke zwischen Naturschutz und naturnahen Tourismus- und Freizeitakteuren geknüpft werden.
Tourismusakteure, Leistungsträger und Verbände sind herzlich eingeladen, sich an diesem Dialogprozess zu beteiligen und zur Förderung der biologischen Vielfalt im Tourismussektor und zur Entwicklung nachhaltiger Tourismusangebote beizutragen. Damit kann die Umsetzung der „Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“ gezielt unterstützt werden.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband (DTV) und dem Deutschen Landkreistag (DLT) ausgetragen.
Mehr Informationen und den Einladungsflyer finden Sie hier.