Anmeldeschluss ist der 29. Mai 2013
Anmeldungen bitte in Form einer kurzen E-Mail mit Kontaktdaten an: herbst@duh.de, Tobias Herbst, Projektmanager Kommunaler Umweltschutz, Deutsche Umwelthilfe e.V.
Kommunen tragen eine hohe Verantwortung für den Erhalt der biologischen Vielfalt und verfügen in vielen Bereichen über die Kompetenz entsprechende Maßnahmen zu realisieren. Eine strategische und langfristige Planung bildet dabei die Voraussetzung, um nachhaltig und effizient einen effektiven Schutz der örtlichen Biodiversität zu realisieren. Die EMAS-Zertifizierung bietet den Kommunen ein planerisches Gesamtkonzept, um eine kontinuierliche Verbesserung der eigenen Umweltleistung zu organisieren. Im Rahmen des Zertifizierungsprozesses werden jedoch häufig vor allem Umweltfaktoren wie Ressourcenverbrauch oder Schadstoffemission ins Blickfeld gerückt. Aspekte der biologischen Vielfalt werden bislang vor allem durch den Indikator des Flächenverbrauchs dargestellt. Zwar gilt dieser als einer der wichtigsten Gründe für den Verlust an biologischer Vielfalt, jedoch können Kommunen neben dem „Flächensparen“ durch eine Reihe weiterer Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt beitragen.
Welche Handlungsmöglichkeiten den Kommunen zur Verfügung stehen und wie deren Planung, Umsetzung und Evaluation in den Prozess der EMAS-Zertifizierung integriert werden können, bildet die zentrale Fragestellung des Workshops. Vertreter/innen aus Kommunen, die bereits einen Zertifizierungsprozess durchlaufen haben, sowie der Umweltgutachter Raphael Artischewski werden hierzu von ihren Erfahrungen berichten. Anschließend soll gemeinsam darüber nachgedacht werden, wie bestehende Ansätze verbessert und Hilfestellungen für zukünftige Zertifizierungsprozesse entwickelt werden können. Abgerundet wird der Workshop durch eine Exkursion zu den „Hotspots“ der Biodiversität in Riedstadt.
Den genauen Ablauf des Workshops können Sie der Einladung (PDF-Dokument) entnehmen.