Anlass ist dringender Handlungsbedarf: Intakte Moore gehören zu den effektivsten Kohlenstoffspeichern überhaupt. Demgegenüber emittieren entwässerte und degradierte Moore sehr große Mengen an Treibhausgasen. Die Moor-Wiedervernässung ist in mehrfacher Hinsicht besonders wertvoll – nicht nur für das Klima, da die Emissionen minimiert werden, sondern zum Beispiel auch für die Erhöhung der biologischen Vielfalt und der Wasserqualität.
So gibt es im Bereich der moorbasierten Zertifikate für Emissionsverminderungen interessante Entwicklungen: Diese Zertifikate eignen sich als freiwilliges Kompensationsprodukt und Investitionsmöglichkeit fü rUnternehmen, um die eigene Klima- oder z.B. auch Biodiversitätsbilanz zu verbessern. Sie eröffnen aber auch attraktive Möglichkeiten, die Leistungen derNatur stärker in das Bewusstsein der Menschen zu rücken.
Erfahren Sie mehr über unser Naturkapital „Moor", und die besonderen Eigenschaften im Hinblick auf die biologische Vielfalt, Klimaschutz und weitere Ökosystemleistungen. Lernen Sie die neuesten Entwicklungen bei dem UN-Dekade-Projekt MoorFutures® kennen: Emissionsreduktionszertifikate mit einem speziellen Fokus auf die biologische Vielfalt und Ökosystemleistungen, maßgeblich entwickelt an der Universität Greifswald. Und diskutieren Sie mit uns, wie diese ein zukunftsfähiges Instrument für Unternehmen und den Moorschutz darstellenkönnen. Denn: Moor kann mehr!
Ist Ihr Interesse geweckt? Dann kommen Sie am 23. Oktober 2013 zum Kleinen Moorgipfel nach Berlin in die Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommerns!
Das Programm und weitere Informationen erhalten Sie in unter www.moorfutures.de/de/downloads. Sie können sich gerne auch unter moorgipfel@ufz.de registrieren, die Teilnahme ist kostenlos.
Veranstalter: Bundesamt für Naturschutz (BfN), Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz in Mecklenburg-Vorpommern, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ.