Innerhalb der letzten 8 Jahre wurde das kleine Costa Rica zum weltgrößten Ananasproduzent und –exporteur. Auf Brachland, ehemaligen Weiden und Äckern, aber auch zunehmend auf Waldflächen wurden und werden mit Planierraupen riesige Ananasfelder angelegt. Als dicht bepflanzte Monokulturen erzeugen sie eine Vielzahl von Problemen: sie zerstören den Lebensraum und mindern so die Biologische Vielfalt. Zudem belastet der hohe Pestizid- und Fungizideinsatz auf Jahrzehnte die Böden, die Gewässer und das Trinkwasser. Schädigungen für Menschen und Tiere bleiben dabei nicht aus. Verschärft wird die Situation durch die sinkenden Erzeugerpreise. Wolfgang Schmitt, 2. Vorsitzender von Tropica Verde zeigt auf, welche Optionen wir hier in Deutschland haben, um auf diese Entwicklungen zu reagieren.
Referent: Wolfgang Schmitt, 2. Vorsitzender von Tropica Verde
Treffpunkt: Eingang Palmengarten Siesmayerstraße 63
Eintritt: frei