06.03.2014 | Workshop „Biodiversität und Tourismus unter den Auswirkungen des Klimawandels: Harmonie- oder Konfliktverhältnis?“

Vertreter verschiedener Großschutzgebiete und Tourismusverbände stellen gemeinsam mit dem Projektteam des Leibniz-Institutes für ökologische Raumentwicklung (IÖR) die Ergebnisse des Projektes BiKliTour auf dem ITB Kongress Berlin vor. Eine Podiumsdiskussion geht den Fragen nach: Wie können Tourismusregionen aktiv zur Sicherung biologischer Vielfalt beitragen? Wie können sie sich in Zeiten des Klimawandels erfolgreich positionieren? Welcher Mehrwert kann durch gemeinsames Handeln in der Region generiert werden und welche Rolle spielt der Gast dabei?

Bild zu Projekt BiKliTour © Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR)
Tourismusregionen als Modellregionen zur Entwicklung von Anpassungsstrategien im Kontext Biologische Vielfalt, Tourismus und Klimawandel (BiKliTour).

06. März 2014, 13 bis 14.15 Uhr, ITB Kongress Berlin (Halle 4.1, Raum Regensburg)

Der Tourismus in Deutschland steht vor einer doppelten Herausforderung: Der Klimawandel verändert nicht nur die Rahmenbedingungen in attraktiven Gebieten, sondern gefährdet außerdem einen ihrer wichtigsten Erfolgsfaktoren – die biologische Vielfalt. Unter Leitung des Leibniz-Institutes für ökologische Raumentwicklung (IÖR) hat ein Forscherteam im Projekt BiKliTour untersucht, wie sich touristische Nutzung und biologische Vielfalt in Zeiten des Klimawandels nachhaltig sichern lassen. Am 6. März werden die Ergebnisse beim ITB Kongress in Berlin präsentiert.

Ob die Küstengebiete von Rügen, die Feldberger Seenlandschaft oder die deutschen Mittel- und Hochgebirge – viele touristisch genutzte Gebiete in Deutschland spüren bereits die Auswirkungen des Klimawandels und müssen sich auf die neuen Bedingungen einstellen. Oft ist es die intakte und einzigartige Natur, die den besonderen Reiz der Tourismusgebiete ausmacht. Durch den Klimawandel und die veränderte Landnutzung sind jedoch auch die Vielfalt der Arten in Flora und Fauna sowie viele Lebensräume in den Gebieten gefährdet.

Im Projekt BiKliTour (Tourismusregionen als Modellregionen zur Entwicklung von Anpassungsstrategien im Kontext Biologische Vielfalt, Tourismus und Klimawandel) ausgewählter Tourismusgebiete Empfehlungen erarbeitet, die helfen können, touristische Nutzung und biologische Vielfalt gleichermaßen dauerhaft zu erhalten. Vertreter von Großschutzgebieten (wie Naturparks und Biosphärenreservaten) waren ebenso eingebunden wie von Tourismusverbänden. Gemeinsam haben sie Grundlagen für eine umwelt- und naturverträgliche räumliche Planung touristischer Destinationen entwickelt, die auch die Auswirkungen des Klimawandels berücksichtigen.

Beim Workshop „Biodiversität und Tourismus unter den Auswirkungen des Klimawandels: Harmonie- oder Konfliktverhältnis?“ stellen Vertreter verschiedener Großschutzgebiete und Tourismusverbände gemeinsam mit dem Projektteam des IÖR die Ergebnisse auf dem ITB Kongress Berlin vor.

Eine Podiumsdiskussion geht den Fragen nach: Wie können Tourismusregionen aktiv zur Sicherung biologischer Vielfalt beitragen? Wie können sie sich in Zeiten des Klimawandels erfolgreich positionieren? Welcher Mehrwert kann durch gemeinsames Handeln in der Region generiert werden und welche Rolle spielt der Gast dabei?

Hinweis zu ITB und Kongress: Besucher der ITB Berlin können den Workshop im Rahmen des ITB Kongresses kostenfrei besuchen.

Rückfragen an das Projektteam im Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung:

Ralf-Uwe Syrbe (Projektleiter), Telefon: (0351) 46 79-219, E-Mail: r.syrbe[im]ioer.de

Christina Renner, Telefon: (0351) 46 79-296, E-Mail: c.renner[im]ioer.de

Hier finden Sie weitere Informationen zu dem Projekt BiKliTour und zu der ITB.