13.02.2014 | Vortrag: "Was steckt im Handy? Alltagstechnik und ihre Rohstoffe"

Verbraucher sind sich häufig nicht bewusst, wie viele Rohstoffe in ihrer Alltagstechnik stecken, wie und wo diese gefördert werden – und wie viel Energie für den gesamten Lebenszyklus des Produktes benötigt wird. Am Beispiel des Handys gibt die Referentin Dipl.-Geol. Britta Bookhagen Einblicke „zum Anfassen“ und diskutiert Tipps zum nachhaltigeren Konsumieren.

13. Februar, 18.30 bis ca. 19:30 Uhr, DBU Zentrum für Umweltkommunikation, An der Bornau 2, 49090 Osnabrück

Vor dem Vortrag findet um 17.45 Uhr eine Führung durch die DBU-Ausstellung „KonsumKompass“ statt. Der Eintritt zu Vortrag und Führung ist frei.

Indium, Palladium, Gold und Tantal: In Mobiltelefonen, Computern und Laptops stecken viele wichtige und seltene Metalle. Ihr Abbau ist mit einem Eingriff in die Natur und häufig mit sozialen Problemen verbunden. Menschenrechtler weisen zum Beispiel zum Teil auf Hungerlöhne und Zwangsarbeit hin. Zwar ist die Menge der Metalle in den einzelnen Produkten gering, aber die Masse der verkauften Geräte macht einen erheblichen Anteil der insgesamt geförderten Rohstoffmengen aus: Allein für die geschätzten 83 Millionen Mobiltelefone, die in Deutschland ungenutzt vor sich hin schlummern, sind das zum Beispiel zwei Tonnen Gold.

Referentin: Dipl.-Geol. Britta Bookhagen, Institute for Advanced Sus-tainability Studies (IASS), Potsdam

Art der Veranstaltung: Abendvortrag – Begleitprogramm zur DBU-Ausstellung „KonsumKompass“.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt: Sandra Tepker/ DBU Zentrum für Umweltkommunikation (E-Mail: s.tepker@dbu.de, Telefon: 0541/ 9633-921)