11.02.2014 | Lust auf Meer – essen wir unsere Ozeane leer?

Die Weltmeere sind eine wichtige Nahrungsquelle, manche Völker ernähren sich fast ausschließlich von Fisch. Doch die steigende Nachfrage und die damit verbundene Ausbeutung gefährden die globalen Fischbestände. Welche Rolle spielen Lebensmittel aus dem Meer? Wie wird Meeresschutz durch politische und wirtschaftliche Interessen verhindert? Kann nachhaltige Fischerei wirklich funktionieren?

19:00 Uhr, Großer Sitzungssaal, Münchner Rück Stiftung, Königinstr. 107, 80802 München

Die folgenden Persönlichkeiten geben Antworten auf Fragen und stellen Zukunftsperspektiven vor:

Dr. Iris Men, Meeresbiologin, Greenpeace Deutschland e.V., Hamburg

Dr. Rainer Froese, Meeresbiologe am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, Kiel

Dr. German Jeub, Ministerialdirigent des Bundes, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Bonn

Moderation: Dr. Patrick Illinger, Ressortleiter Wissen, Süddeutsche Zeitung, München

Die Veranstaltung ist teil der Dialogforen 2014: "Hungern im Überfluss?". Wie kann der Welthunger bekämpft werden? Schaden wir unserer Gesundheit und den Ökosystemen?

Europa erlebte in jüngster Zeit zahlreiche Lebensmittelskandale - Pferdelasagne, falsche Bio-Eier und EHEC-Gurken waren nur die Spitze des Eisbergs. Während hierzulande Essen sorglos weggeworfen wird und oft nur die Frage der Qualität im Mittelpunkt steht, hungern die Menschen in vielen Teilen der Welt. Experten betonen, dass die Hunger-Misere keine Frage der Menge, sondern ein Verteilungsproblem ist. Hinzu kommt, dass durch zunehmenden Fleisch- und Fischkonsum Ökosysteme leicht aus dem Gleichgewicht geraten.

In den Dialogforen geben namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft Antworten auf Fragen unserer Zeit und stellen Zukunftsperspektiven vor. Wir freuen uns auf spannende und interessante Foren mit Ihnen!

Die Anmeldemaske wird für die Abende einzeln freigeschaltet. Für den aktuellen Termin gibt es nur noch eine Warteliste.

Die Möglichkeit zur Anmeldung sowie Informationen zu weiteren Terminen im Rahmen des Dialogforums finden Sie hier.