29.04.2014 | Veranstaltung "Transition Lab 1 - Nachhaltigkeitsberichterstattung im "richtigen" Kontext

Ziel ist die weitere Konsolidierung und Vertiefung wichtiger Themen aus der im September 2013 organisierten Konferenz ‘Reporting 3.0: Zukunft der Nachhaltigkeitsberichterstattung – eine kritische Reflektion der derzeitigen Entwicklungen im europäischen und internationalen Kontext’. Dabei sollen Synergien zwischen den interessierten institutionellen, unternehmerischen und akademischen, sowie Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen und weiteren relevanten Anspruchsgruppen identifiziert werden. Das erste Transition Lab am 29. April fokussiert auf den sogenannten ‘Sustainability Context Gap’. Jedes Lab wird durch ein ‘Themen-Mapping’, eine kurze und visualisierte Darstellung der Diskussionsthemen, vorbereitet.

Biologische Vielfalt muss Chefsache werden! © Bodensee-Stiftung
Praktische Hilfe für die Integration des Themas Biodiversität in unternehmerisches Handeln bietet auch das UN-Dekade-Projekt "Unternehmen und biologische Vielfalt am Bodensee".

Im September 2013 organisierte BSD Germany die Konferenz ‘Reporting 3.0: Zukunft der Nachhaltigkeitsberichterstattung’. Die Veranstaltung deckte eine umfassende Reihe von Themen und Trends ab, die die Zukunft der nicht-finanziellen Berichterstattung beeinflussen. Hierzu zählen z.B. die Entwicklung hin zur integrierten Berichterstattung, die bestehende Verwirrung durch verschiedene Rahmenwerke und Standards zur nicht-finanziellen Berichterstattung, die weitere Internalisierung von externen Effekten, die Auswirkungen globaler Ressourcenverknappung und sozialer Wohlfahrtsbestrebungen auf das Wachstum von Unternehmen. Auch verfestigt sich der Trend, dass Unternehmen sich anschicken, ihre Leistung gegenüber Langfristzielen (North Stars) und im Rahmen einer ‘Net Positive Impact’- Zielerreichung messen zu wollen. Reporting 3.0 wird in 2014 als Plattformkonzept mit 3 ‘Transition Labs’ und einer zweitägigen internationalen Konferenz weitergeführt.

Kernthemen rund um das erste Transition Lab ‘Sustainability Context Gap’:

Der derzeitige marktwirtschaftliche Mainstream ist bestimmt durch die Paradigmen ständigen Wachstums, Konsums und erfolgreicher Selbstverwirklichung. Produktoptimierung, Effizienzerhöhung und Marktdurchdringung konzentrieren sich darauf immer mehr mit immer weniger Einsatzmitteln herzustellen. Positive Effekte, etwa im Bereich der Rohstoffeffizienz werden dabei aber häufig durch sog. Rebound-Effekte überlagert. Die bei den letzten Konferenzen auf UN-Ebene propagierte „Green & Inclusive Economy" will dazu ganz im Sinne der Nachhaltigkeit ein Gegenmodell anbieten. Sie beinhaltet die Anerkennung der globalen Ressourcengrenzen und stellt den Wunsch nach menschlichem Wohlbefinden in den Mittelpunkt. Aber lässt sich hier bereits ein Fortschritt messen und wieviel der Reise hin zu einer Green & Inclusive Economy steht uns noch bevor? Ausgehend vom Zielzustand einer Green & Inclusive Economy wird das erste Transition Lab wesentliche Herausforderungen im Rahmen einer interaktiven und strukturierten Diskussion vertiefen und Lösungsansätze aufzeigen. Ein Fokus liegt dabei auf der Rolle der Berichterstattung in den und für die notwendigen Veränderungsprozesse.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

Registrierung: Die auf Englisch durchgeführten Transition Labs sind limitiert auf jeweils 50 Teilnehmer, eine frühzeitige Anmeldung wird daher empfohlen und kann unter https://t-lab1-2014-de.eventbrite.de erfolgen. Die Teilnahmegebühr (Selbstkostenpreis) beträgt 145,- € plus 19% MwSt.

Veranstalter: BSD Germany, Chausseestrasse 33 A, 10115 Berlin, +49 157 8030 25 71, germany@bsdconsulting.com

Veranstaltungsort: GIZ Haus, Reichpietschufer 20, 10785 Berlin