„Man kann die Bedeutung der Biene für das Ökosystem gar nicht hoch genug einschätzen. Wie Schmetterlinge, sind auch Bienen Bioindikatoren. Fühlen sie sich an einem Ort wohl, spricht das für den guten Zustand der Natur vor Ort“, so die UN-Dekade-Botschafterin Gabriela Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn.
Die Biene als Künstlerin und als Teil von Kunstwerken ist eine weitere Facette im großen Spektrum der faszinierenden Welt der Bienen. Was Wissenschaftler und Künstler verbindet, ist der Ansatz des Forschens und Lernens. In der Ausstellung „FACETTEN“ ergänzen sich der zugleich naturwissenschaftliche wie auch künstlerische Blick der Fotografin Helga R. Heilmann, das große Hintergrundwissen des renommierten Bienenforschers Professor Dr. Jürgen Tautz und der interdisziplinäre Ansatz der Berliner Künstlerin Bärbel Rothhaar. Gemeinsam entwickelten sie die Idee für das Projekt „FACETTEN“, das seit dem 18. Juni im Garten der Schmetterlinge Schloss Sayn gezeigt wird. „FACETTEN“ ist eine Ausstellung der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz und widmet sich mit Installationen, Bildern und Fotografien der thematischen Vielfalt rund um die Biene.
Führungen vor Ort und pädagogische Workshops im Umfeld werden den Sommer über angeboten. „Wenn die Arbeit der fleißigen Bienen sonst eher im Stillen abläuft, wird sie hier lebendig und anschaulich gemacht“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken bei der Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch. Sie wies auf die große Bedeutung der Bienen und der Imkerei für die Natur und die Nahrungsmittelproduktion hin: „Ein Drittel unserer Nahrungsmittel kommen nur dank der Bienen auf unseren Tisch“, so Höfken. 80 Prozent unserer Nutz- und Wildpflanzen seien auf die Biene als Bestäuber angewiesen: „In Rheinland-Pfalz leisten mehr als 1,5 Milliarden Honigbienen mit ihrer Arbeit einen fruchtbaren Beitrag für die Landwirtschaft sowie den Erhalt unserer artenreichen Kulturlandschaften“, sagte die Ministerin. Die Landesregierung unterstütze die Imkerei, indem sie Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt auf Wiesen und Äckern fördere.
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Die Pressemitteilung zur Eröffnung der Kunstausstellung lesen Sie hier.