Der Wettbewerb richtet sich sowohl an politisch Aktive, die sich schon immer mal kreativ betätigen wollten, als auch an Kreativschaffende, die mit ihrer Arbeit gern (agrar-)politische Inhalte transportieren möchten. Teilnehmen können aber auch alle Interessierten, die einfach Lust haben, sich auf beiden Gebieten neu auszuprobieren.
Unter allen Einsendungen, die bis zum 15. September 2014 bei INKOTA eingehen, wählt die INKOTA-Jury – fachkundig unterstützt von der Filmexpertin Cornelia Reetz von film4change – die Gewinner-Idee aus, die dann unter Beteiligung des/der Urheber/in von einer professionellen Filmagentur umgesetzt wird.
Die Uraufführung des fertigen Spots findet im Rahmen der nächsten „Wir haben es satt!“-Demo im Januar 2015 statt. Sie gibt zugleich den Startschuss für die bundesweite Ausstrahlung des Spots im Vorprogramm ausgewählter Kinos.
Weitere Informationen zu dem Wettbewerb finden Sie hier.
Hintergrund: Landwirtschaft und biologische Vielfalt
Die biologische Vielfalt in Deutschland ist vor allem im Bereich der Agrarflächen ernsthaft bedroht. Daran haben laut der Studie bislang weder die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt noch das "Greening" im Zuge der neuen EU-Agrarförderung etwas ändern können. So haben in den Agrarlebensräumen beispielsweise die Bestände von 15 der 20 typischen Brutvögel kontinuierlich abgenommen und einzelne Blütenpflanzen inzwischen mehr als 99 Prozent ihres Bestandes eingebüßt. Als Hauptursache haben Wissenschaftler die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft ausgemacht. Als Ausweg empfiehlt seine Stiftung die Untergliederung großer Ackerflächen für mehr Strukturvielfalt und die vermehrte extensive Nutzung von Dauergrünland. Außerdem wird eine verstärkte Förderung des ökologischen Landbaus und die Ausweisung von Vorrangflächen für die biologische Vielfalt im Acker- und Grünland empfohlen (Quelle: Michael Otto Stiftung).