Hinter der Initiative zur Verwirklichung des Ansatzes von „No-Net-Loss" verbirgt sich, dass neu verbaute Flächen in der Natur anderswo kompensiert werden muss, um unter dem Strich keinen Verlust zu notieren. In Deutschland wird das bisher in den einzelnen Bundesländern durch entsprechende Kompensationsregelungen umgesetzt. Eingriffe in die Natur, die nicht vermieden werden können, müssen dabei gleichartig oder zumindest gleichwertig ersetzt werden. Auf EU-Ebene werden ganz unterschiedliche Ansätze diskutiert, der Instrumentenkoffer ist vielfältig und einige Ansätze sind umstritten.
Dieses Fachgespräch setzt sich intensiv mit der Diskussion auf EU-Ebene zur No-Net-Loss-Initiative auseinander. Folgende Fragen werden dazu im Zentrum der Diskussion stehen: Welche Instrumente werden auf EU-Ebene verfolgt? Untergraben die Vorschläge zur No-Net-Loss-Initiative die ordnungsrechtlich abgesicherten Naturschutzrichtlinien? Werden wir es mit einem marktbasierten Zertifikatehandel zu tun bekommen? Wo liegen die Chancen und Risiken für die Natur und die biologische Vielfalt?
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