Die Förderung von Braunkohle als fossile Energiequelle verursachte während der vergangenen hundert Jahre erhebliche Umweltschäden. Der Abbau konzentrierte sich auf die drei großen Abbauregionen im Rheinland, der Lausitz und dem Gebiet zwischen Helmstedt und Leipzig/Halle. Viele der früheren Tagebaue haben jedoch mittlerweile ihren Betrieb eingestellt und bieten der Natur großflächig neuen Entwicklungsraum. Wie soll die Zukunft dieser Gebiete aussehen?
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Auf rund 300 Hektar erstreckt sich die Kulturlandschaft Moritzburg vor den Toren Dresdens. Das im Jahr 1547 zunächst als Jagdschloss von Herzog Moritz von Sachsen erbaute Schloss Moritzburg ließ August der Starke 1723/33 in ein Barockschloss umgestalten.
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Ziel des Projektes IUMBO ist die Anzahl von Strukturelementen in einer intensiv genutzten Agrarlandschaft, der östlich des Harzes im südlichen Sachsen-Anhalt gelegenen Querfurter Platte, zu vergrößern. Diese Aufgabe erfolgt in Kooperation mit einem landwirtschaftlichen Betrieb, der u. a. Hecken, kleine Waldstücke, Feldgehölze, Gewässerrandstreifen und Grünlandflächen bzw. –streifen anlegt. Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Beitrag zur Steigerung der Biodiversität dieser Region. Begleitend wird ein planungsstützendes Computerverfahren zur Bewertung von Landschaftsfunktionen und der Optimierung alternativer Landnutzungen entwickelt.
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Gewässer können auf unterschiedliche Weisen genutzt werden. Bei der Gewässerrevitalisierung bzw. -renaturierung stehen insbesondere im urbanen Raum ökologischen Aspekten häufig andere Nutzungsinteressen gegenüber. Geeignete Wege für einen Interessensausgleich zu finden, ist das Ziel eines Modellprojekts für Konfliktlösung und Kooperationsaufbau, Dies Projekt wird unter Federführung der Stadt Osnabrück am Beispiel der Hase durchgeführt. Letztendlich soll das Vorhaben dazu beitragen, Stadtgewässer als Lebensadern für Mensch und Natur wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken.
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Die EU-Wasserrahmenrichtlinie ist eine verbindliche Rechtsvorgabe der EU. Alle Mitgliedsstaaten haben sich verpflichtet bis zum Jahr 2015 sämtliche Gewässer in einen guten ökologischen bzw. guten chemischen Zustand zu bringen. Grundvoraussetzung für diese Entwicklung sind intakte und strukturreiche Lebensräume an und insbesondere in den Gewässern. Am Beispiel des zwischen Fürstenwalde und Frankfurt/Oder gelegenen Modellgebiets Demnitzer Mühlenfließ förderte die DBU ein Projekt zur Reduzierung der Nährstoffeinträge in Oberflächengewässer.
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Niedermoorregeneration kann durch den Anbau von Rohrkolben zur Dämmstoffherstellung aus nachwachsenden Rohstoffen möglich werden. Im Rahmen eines DBU-geförderten Projekts kultiviert die TU München auf einer Vernässungsfläche im Donaumoos Rohrkolbenpflanzen. Entwässerte Niedermoore sind durch kontinuierliche Mineralisation riesiger Torfmengen eine bedeutsame Quelle des klimarelevanten Kohlendioxids. Zusätzlich trägt der Moorzerfall in erheblichem Maße zur Eutrophierung angrenzender Gewässer bei.
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Campingtourismus ist ein wichtiger Bestandteil des Tourismussektors in Deutschland und Europa. Camper schätzen eine intakte Natur, sauberes Wasser und ein reizvolles Landschaftsbild. Diese Merkmale eines Campingplatzes sind somit wesentliche Voraussetzungen für zufriedene Gäste und wirtschaftlichen Erfolg. Investitionen in den Natur- und Umweltschutz sind daher auch Investitionen in die längerfristige Sicherung von Campingplätzen.
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Mehr Natur in die Auen zu bringen ist das Ziel des DBU-geförderten Projekts „Rhön im Fluss“. Gemeinsam mit unterschiedlichen Interessengruppen wie Landnutzern, Anglern, Naturschützern und Verwaltungen werden Maßnahmen zur Renaturierung der Fließgewässerauen abgestimmt und anschließend realisiert. Das Vorhaben soll anderen Initiativen bei Planungen und Maßnahmen als Vorbild dienen, damit Flüsse wieder zu Lebensadern der Landschaft werden.
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„Wasser-verbindet“ ist der Name und das Motto des Verbundprojekts der HEW HofEnergie+Wasser GmbH, der Stadt Weißenstadt im Fichtelgebirge, der GeoTeam GmbH sowie dem Bayreuther Institut für Terrestrische Ökosystemforschung (BITÖK). Projektziel war die Verringerung diffuser Nährstoffeinträge in Gewässer zur Sicherung der Trink- und Badewasserqualität im Weißenstädter Becken
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Jahrzehntelange Entwässerung und Kultivierung der Niedermoore Nordost- und Nordwestdeutschlands haben zur Folge, dass heute nur noch wenige dieser Lebensräume in naturnahem Zustand sind. Neben dem Verlust einzigartiger Lebensgemeinschaften verlieren die Moore ihre wichtige Funktion als Stoffsenke und Wasserspeicher. Heute finden wir vielerorts statt ausgedehnter Seggenrieder oder Erlenbruchwälder monotones Saatgrasland oder endlose Maisfelder. In einem DBU-geförderten Projekt der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald soll durch Wiedervernässung mit gereinigten kommunalen Abwässern - kombiniert mit dem Anbau von Schilf - der Lebensraum Niedermoor renaturiert werden.
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