29.03.2011
Die zu erwartenden massiven Klimaveränderungen machen eine drastische Reduktion der Treibhausgas-Emissionen unumgänglich. Berücksichtigt man, dass in den Mitgliedstaaten der Internationalen Energieagentur 30% der Energie für die Erwärmung von Trink- und Heizungswasser sowie für die Kühlung von Gebäuden benötigt wird, kann thermische Solarenergie einen erheblichen Beitrag zur CO2-Einsparung leisten. Die wichtigste Komponente einer thermischen Solaranlage stellt der Sonnenkollektor dar. Um die Qualität des Sonnenkollektors sicherzustellen, ist es notwendig, dass entsprechende Prüfeinrichtungen an den jeweiligen Produktionsstätten im In- und Ausland verfügbar sind. Im Rahmen eines DBU-geförderten Projektes wurde daher ein mobiler Prüfstand für solarthermische Kollektoren entwickelt, der als betriebsbereite Einheit exportiert werden kann. Wie der Kollektor funktioniert und wie er zur Effizienz solarthermischer Einrichtungen beitragen kann, das durchleuchten die rasenden Reporter aus Ulm und Ungarn heute bei ihrem Besuch des Unternehmens SWT. Wir hoffen, dass sie uns hiernach die komplizierten Vorgänge solarthermischer Verfahren und ihrer Prüftechnik verständlich näherbringen werden!26.03.2011-27.03.2011
Die Informationsmesse für den Endverbaucher24.03.2011
eine Initiative des Projektes NET-HERITAGE23.03.2011-24.03.2011
DBU-Forum auf den Osnabrücker Hochschultagen am 23. März um 18.30 Uhr im Osnabrücker Schloss, Ebene 2, Raum 21123.03.2011
Seit mehr als tausend Jahren ist den Ungarn der Berg "Mons Sacer" heilig, denn im Jahre 996 waren die sich hier niederlassenden Benediktinermönche sicher, dass St. Martin, der große Bischof von Tours, in dessen Nähe geboren wurde. Heute beherbergt das Benediktinerkloster Pannonhalma neben einem Gymnasium auch einen Klostergarten und einen Weinberg, die nach den Regeln ökologischen Landbaus bewirtschaftet werden. Wann und wieso sich die Mönche für die nachhaltige Anbaumethode entschieden haben, und wie es dazu kam, dass in dem Kloster eine Biomasse-Heizanlage mit Gasturbine errichtet wurde, das werden die Mönche den Schülerinnen und Schülern aus Deutschland und Ungarn heute berichten. Vielleicht lässt sich ja der eine oder andere von der Klosterstimmung beeindrucken und bleibt direkt dort. Also zählt gut durch, wenn Ihr das Kloster am Nachmittag wieder verlasst!22.03.2011-29.03.2011
22. bis 29. März: vierte Tour „10.000.000 Schritte – DBU überall in Deutschland“ – Hamburg, Alsterwanderweg, Bad Oldesloe, Lübeck – Noch freie Plätze – Wasser und nachhaltige Stadtentwicklung22.03.2011
Das Sippenauer Moor - ein Naturschutzgebiet in der Nähe von Regensburg - liegt in einem Taleinschnitt, der in früherer Zeit von der Donau durchflossen wurde. Die Schwefelquellen des Moores stellen eine Besonderheit im gesamten bayerischen Raum dar. Die Herkunft des enthaltenen Schwefels ist ungeklärt. Das Moor stellt so ein seltenes Biotop dar, aus dem die Forschungsgruppe um Professor Robert Huber von der Universität Regensburg neuartige Biokatalysatoren für zukunftsweisende Biotechnologien gewinnt. Die Schülerinnen und Schüler aus Ungarn und Deutschland lernen hier aber heute nicht nur, wie wir uns Mikroorganismen bei der nachhaltigen Ausrichtung unserer Wirtschaft zu Nutze machen können, sondern auch, wie es um die bedrohte Naturlandschaft Sippenauer Moor bestellt ist und in welchem Spannungsfeld sich ökologische und ökonomische Interessen befinden. Das Projekt veranschaulicht exemplarisch, dass schwindenden Biodiversität nicht nur ein Problem der Tropen, sondern eben auch hierzulande ist. Hoffen wir, dass die Jungjournalisten mit dem neuerworbenen Wissen eine breite Leserschaft erreichen und über die Naturschätze vor ihrer Haustür aufklären können.22.03.2011
Ein hoher Flächen- und Wasserverbrauch, Pestizideinsatz und Beeinträchtigung der Artenvielfalt, das sind nur einige der Vorwürfe, denen sich Golfplatzbetreiber immer wieder ausgesetzt sehen. Und man kann nicht leugnen: Je nach Standortwahl, Bauweise und Art der kontinuierlichen Pflegemaßnahmen kann die Ökobilanz eines Golfplatzes katastrophal sein. Aber mit einer voraussschauenden, naturnahen Planung und Platzgestaltung können Golfplätze auch zu vorbildlichen Biotopen werden. An diesem Ende der Skala setzt das DBU-geförderte Projekt "Golf und Natur" des Deutschen Golf Verbandes in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz und dem Greenkeeper Verband Deutschland an. Wissenschaftlich begleitet durch die Rasen-Fachstelle an der Universität Hohenheim haben die Projektpartner ein Umwelt- und Qualitätsmanagement für den Golfbereich entwickelt, dessen Umsetzung durch die teilnehmenden Golfclubs Grundlage einer Zertifizierung und regelmäßiger externer Überprüfung ist. Ob das Konzept der Natur auf den Golfanlagen tatsächlich Geltung verschafft und ob dies bei gleichzeitig ungetrübter Spielqualität zu einer Imageverbesserung des Golfsports beitragen kann, das wird heute im Fokus des Recherchetages der Schülerinnen und Schüler aus Rumänien und Hessen stehen. Und vielleicht bleibt am Ende des Tages ja noch ein wenig Zeit, ein paar Bälle auf der Driving Range abzuschlagen. Wir wünschen auf jeden Fall viel Vergnügen!22.03.2011
Die BÜKK-MAK LEADER Region - ein Zusammenschluss von 44 Gemeinden rund um die Stadt Miskolc in Ostungarn. Eine Region mit einer Einwohnerzahl von annähernd 100.000. Eine Region, die unter beachtlichen Strukturschwächen leidet und deren dringlichsten Probleme eine Arbeitslosigkeit von über 15 % und einer unterdurchschnittlichen Wirtschaftsleistung von weniger als 50 % des Bruttoinlandsprodukts darstellen. Im Rahmen des EU LEADER-Projektes haben sich die Gemeinden zusammengeschlossen, um die Regionalentwicklung durch den Aufbau eines dezentralen regenerativen Stromversorgungsnetzwerks voranzutreiben. Ob dies tatsächlich dazu führt, Arbeitsplätze und Einkommen zu schaffen und der infrastrukturellen Unterentwicklung der Region entgegenzuwirken, das nehmen Schülerinnen und Schüler aus Neutraubling und Miskolc heute unter die Lupe. Auf dem Programm steht der Besuch von fünf an dem Programm teilnehmenden Gemeinden, die mit Biogas und Photovoltaik Strom zur Selbstversorgung des Verbandes generieren und im Ökotourismus aktiv sind. Auf die zahlreichen Erfahrungen der "Umwelt baut Brücken"-Rechercheexkursion sind wir sehr gespannt!17.03.2011
17. März, 18.30 Uhr Zentrum für Umweltkommunikation der DBU, Dr. Christoph Abs, DBU Naturerbe GmbH, Projekt: Wald in Not