Hermann Pentermann (r.), Vorsitzender des Bürgervereins zu Osnabrück, und Fritz Brickwedde (l.), Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), pflanzen gemeinsam mit Stiftungsmitarbeiter Franz-Josef Hümmler den vom Bürgerverein zum zehnjährigen Bestehen der DBU gestifteten Ginkgo-Baum im Park der Stiftung.
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Osnabrück. "Schon Goethe war von der Schönheit und Einzigartigkeit dieses Baumes fasziniert und hat ihm ein Gedicht gewidmet", sagte Hermann Pentermann, der Vorsitzende des Bürgervereins zu Osnabrück. Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Mitgliedern des ältesten Osnabrücker Bürgervereins war er in die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gekommen, um sich anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens über ihre Arbeit zu informieren. Als Gastgeschenk brachte er ein junges Ginkgo-Bäumchen mit, das Pentermann gemeinsam mit DBU-Generalsekretär Fritz Brickwedde im Park der Stiftung pflanzte. "Möge dieses Bäumchen auf diesem Areal wachsen und gedeihen und Sie ständig an die Urkraft erinnern, die in dieser Pflanze steckt", wünschte Pentermann.
Brickwedde zeigte sich erfreut und erläuterte die besondere Bedeutung dieser Pflanze. Als "lebendes Fossil", das seit über 200 Millionen Jahren auf der Erde wachse, habe es als einziges Lebewesen den Atombombenabwurf auf das japanische Hiroshima im Zweiten Weltkrieg überlebt. "Die Widerstandsfähigkeit dieses Baumes ist einzigartig: Sogar an den Straßen amerikanischer Großstädte gedeiht er prächtig", erläuterte Brickwedde.