02.11.2001 | Kurator Thiele: Stand der Arbeiten zum neuen DBU-Kommunikationszentrum in Osnabrück in Augenschein genommen

MdB informierte sich heute auf der Baustelle - Richtfest: 22. November

Thiele, Carl-Ludwig 2.11.01
Carl-Ludwig Thiele (MdB, 2.v.l.), Mitglied des DBU-Kuratoriums, informierte sich heute vor Ort über den Stand der Arbeiten zum Neubau des "Zentrums für Umweltkommunikation" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück. Neben ihm DBU-Abteilungsleiter Michael Dittrich (l.) sowie Axel Winter (r.) vom Projektsteuerungsbüro Reinders & Partner sowie Zimmerermeister Norbert Möllmann (2.v.r.) von der Firma Holzbau Brüggemann aus Neuenkirchen.
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Osnabrück. Über den Stand der Arbeiten zum Neubau des "Zentrums für Umweltkommunikation" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück informierte sich am 2. November vor Ort Carl-Ludwig Thiele (MdB), Mitglied des DBU-Kuratoriums, des Vorstandes der Stiftung. Er zeigte sich erfreut, dass die Holzskelettkonstruktion, die sich von den bestehenden DBU-Gebäuden erheblich abheben wird, immer konkretere Formen annimmt, nachdem die ersten der sechs Meter hohen Holzstützen des Haupttragwerks in diesen Tagen aufgerichtet worden sind. Am 22. November wird das Kuratorium der Stiftung unter Vorsitz von Bundesbankpräsident i.R. Prof. Dr. Hans Tietmeyer zum Richtfest in Osnabrück erwartet.

Mit rund 3.000 Quadratmetern Grundrissfläche und etwa 15.000 Kubikmetern umbautem Raum errichtet die DBU auf dem bisherigen Parkplatz neben der Geschäftsstelle ein Gebäude, das über einen dreifach teilbaren, 300 Quadratmeter großen Konferenzraum, 400 Quadratmeter Ausstellungsflächen, Büros, Lagerflächen und vieles mehr verfügen wird. Die Ergebnisse von über 4.400 innovativen Projekten der Stiftung sollen von hier aus noch intensiver kommuniziert werden.

Begleitet von DBU-Abteilungsleiter Michael Dittrich verschaffte sich der Bundestagsabgeordnete - einziges Kuratoriumsmitglied aus Osnabrück - nun einen detaillierteren Überblick. Dabei betonte er, dass es die Stiftung als Selbstverpflichtung angesehen habe, auch beim Neubau des Konferenz- und Ausstellungszentrums ökologische Maßstäbe zu setzen und mit dem Niedrig-Energie-Gebäude, das der Münchner Architekt Prof. Thomas Herzog geplant hat, auch architektonisch Neuland zu betreten.

Das Gebäude solle anderen Bauherren Anregungen geben, etwa über das Bauen mit Holz, den Einsatz eines Blockheizkraftwerkes oder die Nutzung erneuerbarer Energien nachzudenken. Dabei gehe es nicht darum, alles zu verwirklichen, was möglich sei, sondern in einem eng gesetzten Kostenrahmen interessante ökologische Aspekte zu zeigen. Das Gebäude mit einem Investitionsvolumen von 13 Millionen Mark soll im Herbst 2002 bezogen werden.