07.06.2002 | Delegation von Umweltexperten der Kaliningrader Universitäten Gast der DBU

Einwöchiger Aufenthalt in Deutschland führte über die "Woche der Umwelt" nach Osnabrück zur Stiftung, zur Universität und zu Projekten

Juni 2002, Besuch der russischen Umweltexperten
Zu Gast in der DBU: Russische Umweltexperten von den Universitäten in Kaliningrad. Betreut wurde die Gruppe von Dr. Barbara Winter, wissenschaftliche Mitarbeiterin des DBU-Stipendienprogrammes. Christian Ernstberger vom Büro des Generalsekretärs (rechts neben Frau Winter) führte die Gruppe durch das Gebäude der DBU.
Download
Osnabrück. Zehn Umweltexperten aus Kaliningrad befinden sich zurzeit auf Informationsreise durch Deutschland, um hiesige innovative Umweltschutzideen in ihr Land zu tragen. Sie sind zu Gast bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), mit deren Unterstützung sie ein Stipendienprogramm aufbauen. Mit 1,3 Millionen Euro finanziert die DBU ein baltisches Programm, in dessen Rahmen das deutsch-russische seinen Platz gefunden hat. Wesentliche Träger sind die Universitäten der Stadt Kaliningrad, deren Experten zurzeit als Gäste der Umweltstiftung in Deutschland sind, um einen Einblick in den Stand von Forschung und Technik im angewandten Umweltschutz zu erhalten. Zunächst besuchten sie die zweitägige "Woche der Umwelt" im Schlossgarten von Bellevue.

Auf der Rückfahrt von Berlin nach Osnabrück machte die Gruppe Halt im Klärwerk Steinhof in Braunschweig, wo ihr neben innovativer Abwasserreinigung die Einrichtung von Pflanzenkläranlagen in der Region von Kaliningrad durch den DBU-Projektpartner ÖKOLOG Geller und Partner aus Augsburg vorgestellt wurde. Nach einer Führung durch die Umweltstiftung und dem Besuch der Osnabrücker Universität sowie einer Führung durch den Botanischen Garten werden sie bei der Firma Dreisol Coatings in Preußisch Oldendorf über ein von der DBU gefördertes Projekt Einzelheiten zur Vermeidung von Umweltgiften in Lacken erfahren. Am Samstag werden sie an ihre Universitäten zurückkehren und dort das Wissen der deutschen Umweltfachleute für ihre Arbeit nutzen.