12.11.2000 | Zum Zehnjährigen: NDR-Fernsehen macht auf Tour durch Niedersachsen bei Umweltstiftung in Osnabrück halt

"N 3 regional" sendet am 14. November von 18.35 bis 18.45 Uhr Portrait der größten Umweltstiftung Europas - Interviews und Projektbeispiele

Osnabrück. Das zehnjährige Bestehen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück steht im Blickpunkt eines Fernsehbeitrages, den der Norddeutsche Rundfunk (NDR) in "N 3 regional" am 14. November von 18.35 bis 18.45 Uhr ausstrahlt. Die NDR-Redakteure Peter Kliemann und Andreas Nagel aus dem NDR-Studio Osnabrück setzen sich im Rahmen der Sendung "Unterwegs in Niedersachsen" in dem fast zehnminütigen Film mit der Entstehung der größten Umweltstiftung Europas auseinander, aber auch mit den Entwicklungsperspektiven für ihr zweites Jahrzehnt. Neben Interviews unter anderem mit dem Generalsekretär der Stiftung, Fritz Brickwedde, werden einige der bisher von der Stiftung mit einem Volumen von 1,6 Milliarden Mark geförderten rund 3.600 Projekte aus den Bereichen Umwelttechnik, -forschung und -kommunikation filmisch in Szene gesetzt und so anschaulich präsentiert.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt war 1990 durch Gesetz des Deutschen Bundestages aus dem Verkaufserlös der damals bundeseigenen Salzgitter AG mit einem Kapital von 2,5 Milliarden Mark als private Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet worden. Damit war sie vom Start an eine der größten Stiftungen Deutschlands und die größte Umweltstiftung Europas. Heute beläuft sich ihr Kapital auf über 3,1 Milliarden Mark. Vorsitzender des Kuratoriums ist Ex-Bundesbankchef Prof. Dr. Hans Tietmeyer.

Die Stiftung fördert die Kreativität kleiner und mittlerer Unternehmen bei der praktischen Lösung von Umweltproblemen und gibt Anreiz für ökologische Innovationen in diesen Betrieben. Dabei setzt sie durch die Förderung umwelt- und gesundheitsfreundlicher Produkte und Produktionsverfahren auf einen vorbeugenden und integrierten Umweltschutz und mindert das Einstiegsrisiko für Unternehmen in umweltschonendere Produktionstechniken. Insgesamt flossen bisher Geldmittel von über eine Milliarde Mark in die mittelständische Wirtschaft, um durch innovative Modellprojekte Umweltentlastungen zu bewirken.

Gleichzeitig unterstützt sie den Austausch von Wissen über die Umwelt zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und anderen öffentlichen oder privaten Stellen. Modellhaft werden auch national wertvolle Kulturgüter im Hinblick auf schädliche Umwelteinflüsse bewahrt und gesichert. Über 184 Millionen Mark hat die Stiftung seit Gründung in über 400 Projekte dieser Art gesteckt.