02.02.1999 | Geldsegen für Benediktinerinnen: Burg Dinklage wird modellhaft restauriert

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (Osnabrück) stellt erneut 180.000 Mark zur Verfügung - Holz-Substanz an Südwand Nachwelt erhalten

Dinklage / Osnabrück. Die von Umweltschäden stark in Mitleidenschaft gezogene Südwand der Burg Dinklage, speziell ihre wertvolle Original-Holz-Substanz, kann nun endgültig für die Nachwelt gesichert werden. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück, stellte erneut 180.000 Mark zur Verfügung, um in einem Modellvorhaben ein von der Firma Remmers aus Löningen in Laborversuchen und an einem Objekt in Thüringen getestetes Verfahren beispielhaft für andere Projekte in Deutschland anzuwenden. Die Stiftung hatte bereits im Sommer ’96 für Sanierungsmaßnahmen an der Burg über 190.000 Mark zur Verfügung gestellt.

Wie Dr. Willi Real, in dessen Zuständigkeit als Leiter der Abteilung Umweltkommunikation der Umweltstiftung die modellhaft Sanierung umweltgeschädigter, national wertvoller Umwelt- und Kulturgüter fällt, vor Ort erklärte, würden die Arbeiten in Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege durchgeführt und vom Deutschen Zentrum für Handwerk und Denkmalpflege in Fulda fachlich begleitet. Die Stiftung hoffe, so Real, daß durch ihre Förderung auch andere Institutionen angeregt werden, den Benediktinerinnen für die Restaurierung ihrer Abtei Burg Dinklage Unterstützung zukommen zu lassen.