Salzgitter. "Die Bewilligung von 14,7 Millionen Mark für den neuen Fachbereich Transport, Verkehr, Umwelt der Fachhochschule demonstriert die besondere Verbundenheit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt mit Salzgitter. Es handelt sich um die größte Fördersumme, die die Stiftung je für ein Projekt beschlossen hat." - Das erklärte der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) , Osnabrück, Fritz Brickwedde am Montag in Salzgitter anläßlich der Vorstellung der Pläne für den inhaltlichen, personellen und baulichen Ausbau der Fachhochschule Salzgitter. Die Umweltstiftung wurde 1990 auf Initiative der Bundesregierung gegründet und durch Gesetz des Bundestages mit dem Privatisierungserlös der Salzgitter AG in Höhe von 2,5 Milliarden Mark ausgestattet. Circa 150 Millionen Mark werden jährlich für innovative Umweltschutzprojekte von der Stiftung bewilligt.
Brickwedde betonte, daß mit dem Beschluß des Kuratoriums der Stiftung unter Vorsitz von Bundesbankpräsident Prof. Dr. Hans Tietmeyer jahrelange Verhandlungen zwischen der Stadt Salzgitter und der Stiftung einen guten Abschluß gefunden hätten. Die Stiftung erwarte von dem neuen Fachbereich umweltentlastende Innovationen, kompetente Aus- und Weiterbildung im Umweltschutz sowie eine enge Kooperation mit der mittelständischen Wirtschaft.