Bochum. Der motorisierte Freizeitverkehr macht mittlerweile mehr als die Hälfte des gesamten Individualverkehrs aus. Der Konflikt zwischen dem ökonomisch gewünschten Tourismus und seiner ökologischen Verträglichkeit ist nach wie vor ungelöst. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück, wird deshalb die Herausgabe eines Handbuchs zum Thema "Autoarmer Tourismus" mit rund 92.000 Mark fördern. "Die Publikation wird Lösungsmöglichkeiten enthalten, wie der Touristikverkehr mit weniger Energie, Lärm und Schadstoffen gestaltet werden kann", beschreibt Generalsekretär Fritz Brickwedde die Zielsetzung des Projekts.