"Use recycled paper": Mit einem neuen Logo auf Kopierern rufen Hersteller der Geräte zum Einsatz von Recycling-papier auf. Sie reagieren damit auf den steigenden Papierverbrauch, der gerade durch die Informationstechnologie verursacht wird. Gleichzeitig widerlegen sie damit hartnäckige Vorurteile gegen die Eignung von Recyclingpapier für Hightech-Bürogeräte. Bei der Präsentation des Projekts der Wirtschaftsinitiative Pro Recyclingpapier auf der IT-Messe
Systems brachte es Xerox Marketing Manager Michael
Erndt auf den Punkt: "Leistungstests haben es zweifelsfrei belegt: Recyclingpapier ist für die verschiedensten Kopierertypen hervorragend geeignet."
Logo soll Recyclingpapier auf dem Markt durchsetzenMit der Kampagne sollen Verbraucher, Unternehmen, Copyshops und Servicetechniker für Bürogeräte erreicht werden. Letztere lernen bereits in ihrer Ausbildung, dass es für den Einsatz von Recyclingpapier in Bürogeräten keine Einschränkungen gibt. Diese Botschaft erreicht auch die Käufer und Nutzer von Xerox-Kopierern: Zunächst werden europaweit 100.000 Geräte des führenden Herstellers mit dem "Use recycled paper" Logo versehen. Weitere Hersteller haben bereits Interesse angemeldet.
Fachliche Unterstützung von UBA und DBU
Das Projekt wird fachlich vom
Umweltbundesamt (UBA) unterstützt und von der
Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Markus
Kollar, Papierexperte des UBA, betont die ökologische Dimension: "Allein in Deutschland werden jedes Jahr 800.000 Tonnen Kopierpapier verbraucht, Tendenz steigend. Bereits mit einer geringen Erhöhung des Recyclingpapieranteils an Kopierpapieren lassen sich deutliche ökologische Effekte erzielen." Auf positive Effekte für die Anwender verweist Franz
Winterer, Sprecher der
Initiative Pro Recyclingpapier: "Mit Recyclingpapier kann der Verbraucher bis zu 20 Prozent der Papierkosten sparen. Lebensdauer, Serviceintervalle und Wartungskosten der Kopiergeräte ändern sich hingegen nicht." Um IT-Entscheidern diese Botschaft zu ver-mitteln, hat die Initiative Pro Recyclingpapier die Hightech-Messe Systems für den Start des Projekts gewählt.