Osnabrück. "Faszination Biotechnologie" - diese Ausstellung in den Räumen des
Zentrums für Umweltkommunikation (ZUK) der
Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück, stellte für Bundesumweltminister Jürgen
Trittin und seinen Staatssekretär Rainer
Baake am Freitag den Einstieg in einen informativen Nachmittag über die Förderarbeit von Europas größter Umweltstiftung dar. Nach einem Gespräch mit Dr.-Ing. E. h. Fritz
Brickwedde, Generalsekretär der DBU, wurden die Gäste von Dr. Stefanie
Heiden und Ulrike
Peters, den für die Ausstellung verantwortlichen DBU-Referentinnen, durch die Ausstellung geführt. Anschließend nutzten Schüler und Schülerinnen des Biologie-Leistungskurses der 12. Klasse des Gymnasiums
Carolinum, Osnabrück, ihren Besuch der Biotechnologie-Schau, um dem Bundesumweltminister Fragen zu stellen. An diesen Dialog schloss sich ein einstündiger Vortrag von DBU-Referenten an, die mit innovativen, beispielhaften Projekten die Förderarbeit der DBU vorstellten. Thema war dabei auch die Förderarbeit im Bereich der erneuerbaren Energien: Hier förderte die DBU seit ihrer Gründung 1991 1.200 Projekte mit 75 Millionen Euro.
Klimaschutz durch erneuerbare Energien und ökologisches Bauen waren ebenso Thema wie Biotechnologie, Naturschutz und Umweltbildung. Anhand einzelner ausgewählter Projekte stellten die Referenten die drei Förderabteilungen Umwelttechnik, -forschung und -kommunikation vor. "Dieses Jahr werden wir die Schallmauer von 5.000 Projekten durchbrechen. Seit unserer Gründung haben wir 973 Millionen Euro an Fördermitteln ausbezahlt - eine Bilanz, die sich sehen lassen kann", so Brickwedde.
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