Menden. Umweltschutz-Technologie zur Verringerung von Fahrzeug-Emissionen ist das Kerngeschäft von
HJS. Das unternehmerische Ziel ist es, basierend auf ökonomischen, ökologischen und sozialen Grundsätzen, mit innovativer Technik und wettbewerbsfähigen Produkten im internationalen Markt die erreichte erfolgreiche Position weiter auszubauen. Mit diesem Konzept leistet HJS einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Mensch und Umwelt.
Sitz des Unternehmens seit Gründung Menden im Sauerland
Der Sitz des Unternehmens ist seit Gründung im Jahre 1976 Menden / Sauerland. Weitere Standorte sind Donzdorf / Kreis Göppingen und Port Elizabeth / Südafrika mit insgesamt 360 Mitarbeitern. In den ersten Jahren des neu gegründeten Unternehmens beschäftigte sich HJS mit der Montagetechnik für Abgasanlagen. Anfang der 80er Jahre hielt die Katalysatoren-Technik im deutschen und europäischen Markt Einzug nach zum Teil sehr intensiv geführten Diskussionen im politischen und wirtschaftspolitischen Bereich.
Unternehmerische Verantwortung auch hinsichtlich der ökologischen Relevanz nachhaltig mit eingebracht
Der Unternehmer Hermann J. Schulte hat sich an diesen Diskussionen von Beginn an in vielen relevanten Foren beteiligt und die unternehmerische Verantwortung auch hinsichtlich der ökologischen Relevanz nachhaltig mit eingebracht. HJS nutzte zielgerichtet in diesem neuen Marktsegment seine Chancen mit einer eigenständig entwickelten Katalysator-Technik. Allein für die Nachrüstung von PKW hat HJS seit Beginn der Katalysator-Produktionen ca. 700.000 Systeme produziert und vermarktet. Mit der Übernahme des Schalldämpfer-Herstellers Schmid in Donzdorf erwarb HJS eine ergänzende wichtige Kerntechnologie, um komplette Abgassysteme entwickeln und fertigen zu können. Mit dem französischen Unternehmen Faurecia betreibt HJS seit einigen Jahren ein Joint Venture, dessen Aufgabe es ist, ein vollständiges "Aftermarket-Programm" an Katalysatoren, Schalldämpfern und Montagetechnik weltweit zu vertreiben.
Russpartikel und Stickoxide im Visier
Neben der Umweltschutztechnologie für Otto-Motoren arbeitet HJS seit über zehn Jahren an der Entwicklung und Vermarktung von Technologien zur Verringerung von Schadstoffemissionen bei Dieselmotoren; dieses sind insbesondere Russpartikel und Stickoxide.
1992 begann das Entwicklungsteam von HJS mit dem Konzept eines Russpartikelfilters
Im Jahre 1992 begann das Entwicklungsteam von HJS mit dem Konzept eines Russpartikelfilters in Zusammenarbeit mit dem schwäbischen Unternehmen SHW in Aalen / Württemberg. Später übernahm HJS dieses Projekt vollständig. Der Filter, aufgebaut auf Sintermetall, ist nahezu serienreif entwickelt. Ausgerichtet auf die fahrzeugspezifischen Anforderungen bietet das Konzept ein hohes Potenzial mit einem Partikelfilter-Effekt von nahezu 100 Prozent bezogen auf alle Partikelgrößen. Das System ist ganzheitlich auf Metallbasis ausgelegt und somit in vollem Umfang recycelbar. HJS hat mittlerweile mit den Unternehmen Robert Bosch (PKW) und DaimlerChrysler (NFZ) weltweit gültige Lizenzverträge bzw. -Optionen für diese Filter-Technologie abgeschlossen. Mit dem englischen Unternehmen Johnson Matthey (JM) kooperiert HJS seit acht Jahren höchst erfolgreich. Die aus dieser Verbindung resultierenden Partikelfiltersysteme werden vornehmlich an die Bushersteller bzw. -Gesellschaften verkauft, um die besonders innerstädtisch eingesetzten Fahrzeuge "russfrei" betreiben zu können.
Filtertechnik mit integrierter Regeneration
Darüber hinaus entwickelt HJS derzeit eine Filtertechnik mit integrierter Regeneration. Dieses Konzept zielt auf Fahrzeuge, die bereits im Markt sind und nachträglich mit Filter ausgestattet werden könnten.
Seit 1995, arbeitet HJS an einer technischen Lösung zur Reduzierung der Stickoxid-Emissionen von Diesel-Motoren
Seit 1995, arbeitet HJS an einer technischen Lösung zur Verringerung der Stickoxid-Emissionen von Diesel-Motoren. HJS ist zuversichtlich, mit dieser Technologie ein Konzept hinsichtlich der Stickoxid-Problematik darstellen zu können. Gleichzeitig ist vorgesehen, diese Technik mit dem Partikelfilter zu kombinieren.
Am ökologischen Ziel "Null Emission" mitarbeiten
Speziell auf dem Gebiet der Diesel-Motor-Emissionen und der benötigten schadstoff-reduzierenden Technologien ist HJS heute ein bedeutendes Unternehmen mit hoher Entwicklungs- und Fertigungskompetenz. Hermann J. Schulte und die Mitarbeiter im gesamten Hause HJS fühlen sich nicht nur verpflichtet, an dem ökologischen Ziel "Null Emmission" mitzuarbeiten, sondern sehen in diesem Thema vor allem auch eine außergewöhnliche Chance und Herausforderung, aktiv und erfolgreich die Zukunft des Unternehmens mitgestalten zu können.