09.03.2005 | Hubert Weinzierl neuer Vorsitzender des Kuratoriums der Umweltstiftung

14köpfiger Vorstand der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) tagte heute in Berlin -Alfred Ritter neuer Stellvertreter

Weinzierl
DBU-Kuratoriumsvorsitzender Hubert Weinzierl vollendet am 3. Dezember sein 70. Lebensjahr.
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Ritter
Neuer stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums: Alfred Theodor Ritter.
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Berlin. Hubert Weinzierl (69), Präsident des Deutschen Naturschutzringes (DNR), des Dachverbandes der Umweltverbände in Deutschland, ist neuer Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU, Osnabrück). Der 14köpfige Vorstand wählte ihn heute Nachmittag zum dritten Kuratoriumsvorsitzenden in der Geschichte der größten Umweltstiftung Europas nach Prof. Dr. Hans Tietmeyer und Ernst Welteke. Als Nachfolger Weinzierls, der bisher stellvertretender Vorsitzender war, wurde der mittelständische Unternehmer Alfred Ritter (51) gewählt.

Über 5.900 Projekte mit über einer Milliarde Euro unterstützt

Die DBU war Ende der 80er Jahre von Ex-Finanzminister Dr. Theo Waigel und seinem damaligen Staatssekretär, dem späteren Bundesbankpräsidenten Tietmeyer initiiert und 1990 durch Beschluss des Deutschen Bundestages ins Leben gerufen worden. Ausgestattet worden war sie mit einem Kapital von damals 1,28 Milliarden Euro, das aus der Privatisierung der ehemals bundeseigenen Salzgitter AG stammte. Durch kontinuierliche Rücklagenbildung betrug das Stiftungskapital zum 31. Dezember 2004 exakt 1,634 Milliarden Euro. Seit der Gründung wurden über 5.900 Projekte mit einer Fördersumme von über einer Milliarde Euro bewilligt, davon rund 40 Prozent in den ostdeutschen Bundesländern.

Breites Förderspektrum

Die DBU fördert umweltentlastende Innovationen vor allem in Kooperation zwischen kleinen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Neben Umweltforschung und -technik werden auch Naturschutz und Umweltbildung unterstützt.