Osnabrück. "Halbzeit" im Bewerbungsverfahren zum Naturschutzwettbewerb
"muna - Mensch und Natur"! Nur noch bis zum 18. Juli dieses Jahres können sich Privatpersonen und Initiativen melden, die sich ehrenamtlich für Projekte zur Erhaltung und Förderung der Natur und der Kommunikation von Naturschutzzielen engagieren. Zum fünftenmal starteten
ZDF.umwelt und Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU, Osnabrück) den Wettbewerb um diese renommierte Auszeichnung, die bisher insgesamt 23 Preisträger erhalten haben. Fünf Preisträger wird es auch bei der muna 2005 wieder geben, von denen jeder mit 5.000 Euro belohnt wird. Die Gewinner und ihre Projekte werden in ZDF.umwelt vorgestellt.
Menschen in ihrem Werk bestätigen und Nachahmer motivieren
Ein Preis wie die "muna" sei wichtig, um die Menschen, die sich ehrenamtlich um den Naturschutz bemühten, in ihrem Werk zu bestärken und Nachahmer zu motivieren, betont DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz
Brickwedde. Denn ohne ehrenamtliches Engagement sei Naturschutz in Deutschland nicht denkbar. Preiswürdig seien daher auch ausschließlich Aktivitäten von Privatpersonen, Vereinen oder privaten Interessengruppen. Gerade für den Naturschutz seien kleine, regionale Aktivitäten von unschätzbarem Wert und damit eine wichtige Ergänzung der Förderung von eher großräumig angelegten Naturschutzprojekten. Doch auch die breitenwirksame Veröffentlichung sei von großer Bedeutung. "Hier erreichen wir Menschen, die sich in ihrem Alltag sonst vielleicht nicht für den Naturschutz interessieren und haben die Möglichkeit, ihnen die Bedeutung dieser Arbeit zu verdeutlichen", erläutert Brickwedde.
Hochkarätig besetzte Jury
Die hochkarätige Besetzung der Jury der "muna" beweise die Anerkennung des Preises auch in Fachkreisen: Neben Volker
Angres vom ZDF, Dr. Andrea
Kohl (angefragt) vom
World Wide Fund For Nature (WWF) und Dr. Norbert
Franck vom
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND) gehören ihr Claus-Peter
Hutter,
Umweltstiftung Euronatur, Dr. Sigurd
Lehmann-Tolkmitt, ehemaliger Kurator der DBU, Bernd
Pieper,
Naturschutzbund (NABU), und DBU-Generalsekretär Brickwedde an.
25.000 Euro Preisgeld von der DBU
Das Preisgeld für die fünf Preisträger von insgesamt 25.000 Euro stellt wie in jedem Jahr die DBU bereit.
Ansprechpartner zum Projekt:
Dr. Uwe
Fuellhaas,
Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt,
Telefon: 0541/9633930,
Fax: 0541/9633990, E-Mail:
u.fuellhaas@dbu.de.