Berlin. Bundesumweltminister Sigmar
Gabriel hat heute vier neue Mitglieder in das Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU, Osnabrück) berufen. Darüber hatte er zuvor das Kabinett unterrichtet. Neu im insgesamt 14köpfigen Kuratorium sind die beiden Bundestagsabgeordneten Petra
Bierwirth, Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit des Deutschen Bundestages, und Otto
Fricke, Vorsitzender des Haushaltsausschusses. Ebenfalls neu berufen wurden der Staatssekretär im Bundesumweltministerium (BMU), Matthias
Machnig, und der Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Michael
Thielen.
"Ansehen der Stiftung in der Öffentlichkeit wesentlich mitgeprägt"
Die Nachberufungen war erforderlich, da mit den Bundestagswahlen im September 2005 und dem Regierungswechsel die bisherigen Kuratoren, die ehemaligen Bundestagsabgeordneten Ulrike
Mehl und Manfred
Carstens, sowie der ehemalige Staatssekretär des BMU, Rainer
Baake, und der frühere Parlamentarische Staatssekretär des BMBF, Ulrich
Kasparick, aus ihren Ämtern ausgeschieden sind. Bundesumweltminister Gabriel dankte ihnen für ihre Arbeit. Durch ihre Mitwirkung sei das hohe Ansehen der Stiftung in der Öffentlichkeit wesentlich mitgeprägt worden.
6.200 umweltentlastende, innovative Umweltprojekte
Die mit ursprünglich 1,28 Milliarden Euro Bundesvermögen ausgestattete Deutsche Bundesstiftung Umwelt zählt zu den größten Umweltstiftungen der Welt und hat in ihrem 15-jährigen Bestehen ca. 6.200 umweltentlastende, innovative Umweltprojekte in Umwelttechnik, -forschung, -kommunikation und Naturschutz mit einem Volumen von rund 1,2 Milliarden Euro unterstützt. Aktuell liegt das Vermögen der Stiftung bei rund 1,63 Milliarden Euro.