Osnabrück. Eines ist klar: Radler, die im Dunkeln unbeleuchtet unterwegs sind, gefährden sich und andere! Auf „Nummer sicher“ gingen deshalb jetzt Mitarbeiter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück: In einer gemeinsamen Aktion mit dem Kreisverband Osnabrück des
Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und Zweirad Röwer ließen sie ihre „Drahtesel“-Beleuchtung überprüfen und – da und dort – auf Vordermann bringen. Rund ein Dutzend Fahrräder wurde getestet. Die DBU als Arbeitgeber hatte diese Aktion initiiert, um die Sicherheit ihrer von und zur Arbeit radelnden Mitarbeiter gerade in der dunklen Jahreszeit zu erhöhen und sie in Sachen Fahrradsicherheit auf den neuesten Stand zu bringen.
"Normale" Fahrräder nie ausschließlich über Taschenlampen beleuchtenGrundsätzlich gebe es nämlich große Unsicherheiten, was notwendig sei und was nicht, betont Dr. Bernd
Schneider, Vorsitzender des
ADFC-Kreisverbandes und dort zuständig für Verkehrspolitik. So dürfe etwa ein normales Fahrrad nicht ausschließlich über eine Taschenlampe beleuchtet werden, sondern nur, wenn auch eine fuktionierende, dynamobetriebene Beleuchtung vorhanden sei. Zu schnell seien die Batterien leer, dann stünden die Radler sonst ohne Licht da. Zwar zögen gerade Kinder die modischen Batterie-Lampen vor, allein zulässig sei das aber nicht – und ungefährlich auch nicht. Das Profil der Laufrollen des Dynamos müsse ebenfalls regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls durch neue ersetzt werden, sonst funktioniere die Beleuchtung gerade bei Nässe nicht.