23.11.2007 | Region Osnabrück/Emsland: Nachwuchs für Wissenschaft und Technik begeistern

„Jugend forscht“ Bundesfinale 2009 in DBU in Osnabrück – Für 2009 noch bis 30. November 2008 bewerben

Die jüngsten Forscher treten mit spannenden Projekten in der Alterssparte Schüler experimentieren an.
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Osnabrück/Emsland. Sie sind jung, Schüler oder Auszubildende und besonders fit in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Im Wettbewerb „Jugend forscht“ streitet alljährlich erst auf der Regional-, dann auf der Landesebene der hoffnungsvolle Nachwuchs um die Teilnahme am großen Bundesfinale. Das findet 2009 in der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück statt. „Und wir hoffen sehr, dass sich bis zum 30. November 2008 möglichst viele Jugendliche aus der Region Osnabrück/Emsland am Wettbewerb beteiligen. Damit sich die wirtschaftliche Stärke unserer Region auch im Nachwuchs widerspiegelt“, betonte jetzt DBU-Pressesprecher Franz-Georg Elpers anlässlich einer Auftaktveranstaltung in Osnabrück. Rund 40 Lehrerinnen und Lehrer sowie Ausbildungsleiter regionaler Unternehmen waren dazu der gemeinsamen Einladung der DBU, des Landkreises Emsland als Patenbeauftragtem des Regionalwettbewerbs sowie der Handwerkskammer und der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland gefolgt.

"Auszubildende müssen Konkurrenz mit Gymnasiasten nicht scheuen"

An dem bundesweiten Nachwuchswettbewerb können junge Menschen bis zum Alter von 21 Jahren als Einzelpersonen oder in Gruppen teilnehmen. Schülerinnen und Schüler unter 15 Jahren starten in der Wettbewerbssparte „Schüler experimentieren“. Das Thema ihres Forschungsprojekts wählen sie frei aus, es muss sich jedoch den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik zuordnen lassen. Der Wettbewerb steht nicht nur Schülerinnen und Schülern offen, sondern auch allen, die nach der Schule eine Ausbildung beginnen oder ein Praktikum in einem Betrieb absolvieren. DBU-Experte Felix Gruber: „Die Erfahrung zeigt, dass Auszubildende die Konkurrenz mit Gymnasiasten nicht scheuen müssen - ganz besonders im Fachgebiet Arbeitswelt. Aber auch in den Fachgebieten Technik, Mathematik/Informatik, Physik, Chemie oder Biologie haben sie gute Chancen.“ Die DBU unterstützt den Wettbewerb seit Jahren mit einem Sonderpreis Umwelttechnik.

Reiner Nachbau einer industriellen Entwicklung mit einfachen Mitteln reicht nicht aus

Dabei spiele die Originalität eine wichtige Rolle. Der reine Nachbau einer industriellen Entwicklung mit einfachen Mitteln reiche nicht aus. Auch eine Fragebogenaktion beispielsweise zur Erhebung von Arbeitsbedingungen stelle für sich genommen noch keine Arbeit im Sinne des Wettbewerbs dar. Gruber: „Erst die darauf basierende Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen macht daraus ein Wettbewerbsprojekt.“ Weitere Tipps, Anregungen und Beispiele für Forschungsarbeiten aus der Vergangenheit sind zu finden auf der Homepage von "Jugend forscht". Ansprechpartner für die Region Osnabrück/Emsland sind vom Landkreis Emsland Hans Georg Diekmann und Wettbewerbsleiterin Dr. Veronika Veh, Tel. : 05904/1724.