24.11.2009 | DBU-Kuratoriums-„Chef“ Weinzierl mit B.A.U.M.-Umweltpreis geehrt

Auszeichnung gestern in Hamburg in der Kategorie Verbände – Naturschutz unermüdlich im Blick

Auszeichnung Weinzierl © Rainer Kant
Auszeichnung für jahrzehntelanges Umweltengagement: Mit Hubert Weinzierl (2.v.r.) freuen sich (v.l.) Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust, die Parlamentarische Staatsekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, und B.A.U.M.-Vorsitzender Prof. Dr. Maximilian Gege.
Download

Hamburg/Osnabrück. Hubert Weinzierl, Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und Präsident des Deutschen Naturschutzringes (DNR), ist gestern Nachmittag in Hamburg mit dem Umweltpreis des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) in der Kategorie Verbände ausgezeichnet worden. Der Verein würdigte Weinzierl „für seinen jahrzehntelangen Einsatz für den Erhalt der Natur, seine unermüdliche Arbeit in einer Vielzahl von Naturschutzverbänden und -organisationen sowie für seine Förderung der Bildung für Nachhaltige Entwicklung“, heißt es in der offiziellen Begründung. Die Laudatio hielt Dr. Franz Ehrnsperger, Chef der Firma Neumarkter Lammsbräu und Träger des Deutschen Umweltpreises der DBU.

An Gründung des Nationalparks Bayerischer Wald mitgewirkt

B.A.U.M. betont, Weinzierl habe 1992 als Mitglied der deutschen Delegation am Erdgipfel von Rio und 2002 am Nachhaltigkeitsgipfel in Johannesburg teilgenommen. Zu seinen erfolgreichsten Projekten habe die Schaffung des Nationalparks im Bayerischen Wald, die Mitwirkung bei der Entstehung des Umweltministeriums in Bayern sowie die Durchführung des Europäischen Naturschutzjahres gezählt. Neben seinen Funktionen im DNR und bei der DBU ist Weinzierl Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung.

Weinzierl seit 2003 Mitglied im DBU-Kuratorium

Weinzierl ist seit Mai 2003 Mitglied, seit März 2005 Vorsitzender des Kuratoriums der größten Umweltstiftung der Welt. DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde: „Er steht für das Bewahrende des klassischen Naturschutzes. Aber auch für das Experimentelle moderner Umweltforschung und -technik. Kein Spagat also, wenn er als Präsident des DNR zugleich auch ehrenamtlicher Chef unserer eher technisch-wissenschaftlich orientierten Deutschen Bundesstiftung Umwelt ist.“ Weinzierl selbst, seit fünf Jahrzehnten in der Ökobewegung national und international aktiv, sieht es so: „Naturschutz ist integrativer Bestandteil einer nachhaltigen Entwicklung. Deshalb ist das Engagement der Umwelt- und Naturschutzstiftungen eminent wichtig und zukunftsorientiert."