22.01.2010 | Röttgen beruft neue Mitglieder in das DBU-Kuratorium

Becker, Kampeter und Miersch im wichtigsten Organ der Stiftung – Ernennung in Berlin

Neue Kuratoren © Thomas Köhler/ photothek.net
Dr. Norbert Röttgen (r.) beruft drei neue Mitglieder ins DBU-Kuratorium (v.l.n.r.): Steffen Kampeter, Matthias Miersch und Jürgen Becker.
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Berlin. Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen (CDU) hat gestern in Berlin drei neue Mitglieder in das Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) berufen. Neu sind der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jürgen Becker, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Steffen Kampeter (CDU), sowie der Bundestagsabgeordnete und das Mitglied des Umweltausschusses, Matthias Miersch (SPD). DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde freute sich über die Neuzugänge: „Ich bedanke mich bei den neuen Kuratoren, dass sie die Aufgabe, das Klima zu schützen und neue Technologien aus dem Mittelstand zum Schutz der Umwelt zu fördern, mittragen und annehmen.“

Ausgeschieden sind Machnig, Gatzer und Bierwirth

Ersetzt werden die ehemaligen Kuratoren Matthias Machnig (SPD), der derzeitige Wirtschaftsminister von Thüringen, Werner Gatzer, der Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, sowie die ehemalige Bundestagsabgeordnete Petra Bierwirth. Röttgen dankte den ausgeschiedenen Kuratoren für ihre Arbeit.

14 Mitglieder bilden das DBU-Kuratorium

Insgesamt sind 14 Mitglieder im Kuratorium der DBU vertreten. Es bildet das wichtigste Organ der Stiftung, übt die Kontrollfunktion aus und stimmt über wichtige Entscheidungen ab. Das Kuratorium wird von der Bundesregierung berufen und ist gesetzlicher Vertreter der DBU. In ihm sitzen Bundes- und Landespolitiker und Repräsentanten anderer gesellschaftlich relevanter Gruppen. Kuratoriums-Vorsitzender ist Hubert Weinzierl, Präsident des Deutschen Naturschutzringes. Die DBU ist eine der größten Umweltstiftungen der Welt und fördert innovative und die Umwelt entlastende Modellprojekte aus Umwelttechnik, Umweltforschung und Umweltkommunikation unter Berücksichtigung von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Seit Gründung der Stiftung 1991 wurden knapp 7.500 Projekte mit einer Fördersumme von mehr als 1,3 Milliarden Euro bewilligt.